Vom Flaschenhals zum Blumenstrauß
Früher gab es den einen „Redakteur“ für das Schwarze Brett – meist jemand aus der Kommunikationsabteilung, der den ganzen Tag „Hast du neue Inhalte?“ durch die Flure rief. Das Ergebnis? Ein Flaschenhals. Die Informationen waren veraltet, der Comms-Kollege frustriert und die Inhalte irgendwann nur noch „Lückenfüller“, weil irgendetwas leuchten musste.
Die Post-it-Mentalität: Innovation durch Umdeutung
Das erinnert mich an die Geschichte von Spencer Silver und Arthur Fry: 1968 erfand Silver einen eigentlich „nutzlosen“ Kleber, den keiner wollte. Arthur Fry machte daraus – fast ein Jahrzehnt später – selbstklebende Lesezeichen. Vom vermeintlichen „Fehlschlag“ zum weltweiten Kommunikationsstandard.
Nur durch die hohe Identifizierung mit dem Unternehmen war diese Innovation möglich – und genau deshalb ist das Thema „Schwarzes Brett“ so entscheidend.
Jede Abteilung bekommt ihren eigenen Button
Wir ändern das Spiel: Jede Abteilung (HR, Betriebsrat, Marketing, Geschäftsführung) bekommt ihren eigenen Bereich, ihren eigenen „Touch-Button“:
- Die Produktion pflegt Schichtpläne
- Der Betriebsrat teilt aktuelle Infos
- Das Marketing steuert News
- Die PR-Abteilung informiert über Strategien und Aktivitäten
- Die Geschäftsführung kommuniziert die Vision
Wir machen aus den Abteilungsleitern deine „Content-Influencer“. Das nimmt den Druck von der zentralen Verwaltung und erhöht die Relevanz massiv, weil die Infos von denen kommen, die das Thema tagtäglich leben.