Tipps und Tricks für eine professionelle Darstellung von Inhalten

Was zeigt man bloß auf seinen Bildschirmen an? Inhaber von Digital Signage Systemen denken häufig: „Ich zeige einfach meine Website an. Und meinen neuen Youtube-Film kann ich auch gleich noch abspielen.“ Die Problematik ist nur: Digital Signage ist kein Online-Tool, Fernseh- oder Youtube-Kanal. Digital Signage ist ein ganz eigenes Medium, das spezielle Anforderung an seine Inhalte stellt. Daher zeigen wir Ihnen heute, was es bei der Kreation von Digital Signage Content zu beachten gibt.

Digital Signage Content
Bunt, informativ und aufmerksamkeitsstark: So sollte Digital Signage Content sein.

Digital Signage Content: Was versteht man darunter?

Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Arten von Digital Signage Inhalten:

  • Touch-Applikationen
  • Templates
  • Motion Clips

Templates sind Design-Vorlagen, die sozusagen das „Gerüst“ einer Anzeige festlegen. Der Nutzer kann Templates dauerhaft nutzen und trotzdem stetig wechselnde Inhalte darstellen, denn er kann die Texte, Bilder oder Videos innerhalb der Anzeige einfach austauschen. Templates eignen sich v.a. für Begrüßungsmonitore und digitale Türschilder oder für die Anzeige von Wegeleitungen, Wetter, News und Speiseplänen.

Touch-Applikationen sind natürlich für interaktive Digital Signage Lösungen gedacht. Touch-Applikationen eignen sich hervorragend, um Besucher über strategisch ausgewählte Themen zu informieren. Hinzu kommt, dass die Erinnerungsquote bei den Nutzern durch die Interaktion steigt. Daher werden Touch-Applikationen häufig als Digital Signage Content auf Touch-Tischen oder Infoterminals genutzt. Gleiches gilt für digitale Infoboards.

Motion Clips sind kurze Bewegtbildsequenzen, die z.B. von einer Digital Signage Agentur graphisch und typographisch gestaltet und professionell aufbereitet werden. Auf diese Weise können z.B. aus dem vorhandenen Printmaterial eines Kunden spannende Filme und Animationen entstehen. Motion Clips eignen sich v.a. für Digital Signage Lösungen, mit denen durch die angezeigte Bewegung Aufmerksamkeit erregt wird, wie z.B. für digitale Werbedisplays am PoS und Outdoor-Lösungen.

Ein Motion Clip lenkt am PoS die Aufmerksamkeit auf ausgewählte Produkte und setzt Kaufanreize.

Die wichtigsten How tos für Ihren Digital Signage Content

Ob Motion Clip, Template oder Touch-Applikation: Egal für welche Variante Sie sich entscheiden - wie bei jedem Medium gilt auch hier, dass die Gestaltung und Ausrichtung des Contents von dem jeweiligen Kommunikationsziel und der Zielgruppe abhängt. Stehen diese fest, müssen Sie nur noch die folgenden grundlegenden Regeln für die Aufmachung von Digital Signage Inhalten beachten.

Digital Signage Content lebt von Bewegung

Bewegung und animierte, visuelle Effekte sind das A und O in der Anzeige von Digital Signage Inhalten und zudem ein absoluter Vorteil! Denn in Studien konnte bereits nachgewiesen werden, dass Bewegtbildinhalte die Aufmerksamkeit signifikant stärker erregen als starr dargebotene Informationen. Integrieren Sie also Bewegung in Ihre digitale Anzeige! Ansonsten würde auch, salopp gesagt, ein einfaches Poster an der Wand reichen. 

Permanente Anzeige von Kerninformationen

Häufig sind Digital Signage Lösungen dort installiert, wo viel Durchgangsverkehr herrscht – beispielsweise am Schaufenster, um vorbeieilende Passanten zu erreichen. Oder im büroeigenen Aufenthaltsraum, um die Mitarbeiter zu informieren. Daher müssen die Digital Signage Inhalte innerhalb von Sekunden überzeugen. Das bedeutet auch, dass egal zu welchem Zeitpunkt der Betrachter den Bildschirm zum ersten Mal anschaut und z.B. in ein Video einsteigt, er das Thema sofort erfassen können muss. Sonst verliert er das Interesse und die gewünschte Wirkung des Inhalts verpufft. Darum ist es wichtig, die relevanten Kerninformationen möglichst durchgehend anzuzeigen.

Egal, in welcher Sequenz der Betrachter in das Video einsteigt – er versteht immer, wofür geworben wird.

What‘s your message? Weniger ist mehr

Dieses altbewährte Prinzip gilt auch für Digital Signage Content, und zwar bezogen auf Ihre Botschaft! Sie haben Bewegung und Animationen in Ihr Template oder in Ihren Motion Clip integriert? Sehr gut, die gewünschte Aufmerksamkeit haben Sie erreicht. Einmal auf den Monitor geschaut, ist Ihr Empfänger aber schon genügend visuellen Reizen ausgesetzt. Um Ihn inhaltlich nicht zu überfordern, fokussieren Sie sich in Ihrer Kommunikation daher am besten auf wenige entscheidende Kernaussagen, damit Ihre Botschaft auch hängenbleibt! Gleiches gilt für Touch-Applikationen: Gestalten Sie die Applikation lieber mit weniger Touch-Buttons und einer geringeren Applikationstiefe. So sorgen Sie dafür, dass der Nutzer Ihre strategisch platzierten Inhalte auch findet.

Integration von Call-to-actions

Im Webdesign sind sogenannte Call-to-actions, also Handlungsaufforderungen, ein schon langes genutztes Mittel, um Nutzer dahingehend zu beeinflussen, bestimmte Aktionen durchzuführen („Jetzt klicken!“). Es empfiehlt sich, solche Aufforderungen auch in Ihrem Digital Signage Content zu integrieren, wenn Sie sich vom Betrachter eine gewisse Handlung wünschen. So kann z.B. in ein Begrüßungstemplate die Aufforderung „Melden Sie sich bitte am Empfang an.“ hinzugefügt werden, wohingegen ein Werbeclip an der Kasse dazu aufrufen könnte, sich jetzt beim Bonus-Programm anzumelden. So hat die Digital Signage Installation einen noch größeren Mehrwert für beide Seiten – für Sie und die Betrachter.

Machen Sie es dem Betrachter so leicht wie möglich

Angenommen, Sie haben eine Digital Signage Touch Lösung installiert und sind selbst ganz begeistert davon. Doch Sie merken, dass Ihre Kunden einfach nicht an das Touch-Display herantreten und davon Gebrauch machen. Solch eine Situation kann z.B. im PoS-Bereich auftreten, weil dort Kunden mit unterschiedlichen Interessen und einer variierenden Technikaffinität aufeinandertreffen. In einem solchen Fall empfehlen wir, als „Screensaver“ eine Art Erklärvideo laufen zu lassen, welches zeigt und vormacht, was man mit dem Display machen kann und wie es funktioniert.


Guter Digital Signage Content ist bunt, voller Bewegung und vermittelt eine durchgängig klare Botschaft

Digital Signage Content folgt, wie aufgezeigt, ein paar gewissen Regeln, um dem Medium an sich und auch dem Standort eines Displays gerecht zu werden. Seien Sie visuell laut und in Ihrer Aussage stark und präzise. Dann wird sich der gewünschte Kommunikationserfolg auch einstellen.

Angefangen als reine Softwarefirma, hat sich die komma,tec redaction in den letzten Jahren Know-How im Bereich der Konzeption und Produktion von Digital Signage Content aufgebaut und ist einer der wenigen Digital-Signage-Full-Service-Anbieter mit Expertise in diesem Bereich. Wenn Sie gerne mehr zu diesem Thema erfahren möchten oder sogar schon eine konkrete Content-Idee für Ihre Digital Signage Lösung haben, dann schreiben Sie uns gerne über das Kontaktformular. Wir beraten Sie gerne.