Digital Signage Lösungen sind - einfach gesagt - Monitore, die mit einer Software angesteuert werden und individuelle Playlisten abspielen. Für Unternehmen sind solche Systeme äußerst praktisch – denn sie ermöglichen es ihnen, sich ihren eigenen „TV-Kanal“ leicht und günstig selbst zu bauen. Deshalb finden Digital Signage Lösungen in vielen Branchen, wie z.B. im Retail, in Museen oder Konferenzzentren, immer mehr Anklang.

Digital Signage Lösungen im Retail
Die eigene Werbung am PoS: Einzelhändler platzieren Ihre Digital Signage Systeme gerne an der Kasse.

Der typische Systemaufbau von Digital Signage Lösungen

Das Herzstück jedes Digital Signage Systems ist die Redaktionssoftware wie z.B. Display Star 3.0. Mit ihr können die User, wie z.B. das Marketing- oder Personalteam eines Unternehmens, einfach selbst bestimmen, welche Inhalte wann auf welchen Bildschirmen laufen. In der Digital Signage Software verwalten die Nutzer Ihre Inhalte bestenfalls mit nur wenigen Klicks und ohne erforderliches IT-Hintergrundwissen.

Die Player sind für die Darstellung der Inhalte verantwortlich. Als Player bezeichnet man die Einheit aus Mini-PC und einer beliebigen Wiedergabefläche, an die der Rechner angeschlossen ist. Die Wiedergabefläche kann ganz unterschiedlich aussehen, für das System ist es egal, ob Sie Ihre Inhalte auf einem einzelnen Display, eine Videowall, eine digitale Stele oder einen Beamer anzeigen möchten – hier sind keine Grenzen gesetzt, der Player spielt die in der Redaktionssoftware verplanten Inhalte einfach ab.

Nicht zuletzt ist der Server für die Datenhaltung und den Datenaustausch verantwortlich und damit ein elementarer Bestandteil jedes Digital Signage Systems. Er implementiert die Systemlogik und sendet in konfigurierten Intervallen die aktuellen Inhalte an die Player.

Systemaufbau von Display Star 3.0
Der typische Systemaufbau einer z.B. mit Display Star 3.0 realisierten Lösung.

Digital Signage Lösungen: Was zählt dazu und was nicht?

Die Software ist also der Dreh- und Angelpunkt einer jeden Digital Signage Lösung. Eine gute Digital Signage Software zeichnet sich auch dadurch aus, dass es ihr „egal“ ist, welche Art von Inhalten angezeigt werden soll: Ob Produktwerbevideos, Mitarbeiterinformationen oder ein Wettertemplate – die Spannbreite möglicher Inhalte ist groß und damit auch die Anzahl möglicher Digital Signage Lösungen. Als einer der langjährigsten Digital Signage Anbieter im DACH-Raum hat sich für uns folgende Kategorisierung von Digital Signage Systemen über die Jahre bewährt:   

  • Werbedisplays
  • Digitale Infoboards
  • Digitale Türschilder
  • Digitale Wegeleitsysteme
  • Digital Signage Outdoor Lösungen
  • Digital Signage Touch Lösungen
  • Empfangsmonitore
  • Digitale Menüboards

Davon abgesehen wird der Begriff Digital Signage bzw. digitale Beschilderung oft mit dem der Medientechnik gleichgesetzt. Dies ist nicht ganz richtig, denn Medientechniksysteme können zwar Digital Signage Lösungen beinhalten, umfassen aber auch Bereiche wie Videokonferenztechnik, Lichttechnik, Audiotechnik, Präsentationstechnik, Veranstaltungstechnik und Telekommunikation.

Digitales Menüboard
Digitale Menüboards sind beliebte Display-Lösungen in der Gastronomie und in Firmenkantinen.

Planung und Umsetzung von Digital Signage Lösungen

Viele Kunden haben eher vage Vorstellungen davon, welche Digital Signage Lösung sie sich wünschen und was sie anzeigen möchten. Jung und dynamisch möchte man erscheinen, Digital Signage Systeme scheinen hierfür die richtige Wahl zu sein. An sich nicht falsch, doch im Vorfeld der Implementierung sollten zunächst folgende Aspekte mit dem Digital Signage Anbieter Ihrer Wahl geklärt werden:

  • Was ist Ihr Kommunikationziel? Ein größeres Verständnis für die Belange des Betriebsrats? Oder ein erhöhter Abverkauf bestimmter Produkte am PoS?
  • Wer ist ihre Zielgruppe? Mitarbeiter, Besucher, bestimmte Kundengruppen?
  • Welche Inhalte möchten Sie anzeigen? Werbung für Ihre neueste Zielgruppe, Infos vom Betriebsrat, den aktuellen Speiseplan oder eine leicht verständliche Wegeleitung?
  • Ist eine Touch-Funktion hilfreich und gewünscht oder nicht?
  • Kann die Inhaltsanzeige dadurch vereinfacht werden, in dem Design-Vorlagen, sogenannte Templates, genutzt werden?
  • Welche Spezifikationen muss die Hardware erfüllen, um ihrem Kommunikationsziel zu entsprechen? Touch-Infoterminals sind z.B. nicht zwangsläufig für die Silver Ager, also für die Zielgruppe 50+, geeignet.
  • Platzierung: Wo sollten die Displays am besten aufgehangen werden, um ihre maximale Wirksamkeit entfalten zu können? Im Foyer, im Pausenraum, am Schaufenster?

Aus all diesen Fragen kann ein erfahrener Digital Signage Anbieter die technische Lösung ableiten, die genau auf Ihr Vorhaben, Ihre Anforderungen und Ihren Geschmack passt. Egal ob Sie sich einen Begrüßungsmonitor für Ihre Lobby wünschen, digitale Türschilder oder Outdoor-Werbedisplays für den Fußgängerbereich vor Ihrer Filiale.


Eine Software, viele Digital Signage Lösungen

Digital Signage Lösungen bieten eine große Bandbreite individueller Nutzungsmöglichkeiten. Sollten Sie sich für eine bestimmte Digital Signage Lösung interessieren - z.B. für digitale Türschilder - suchen Sie am besten nach einer Content Management Software, mit der auch noch andere Lösungen realisiert werden können – z.B. ein digitales Wegeleitsystem. Denn falls Ihr Unternehmen in Zukunft seine digitale Beschilderung ausweiten möchte, ist man gut damit beraten, eine Software einzusetzen, die so flexibel ist, dass sie für viele Lösungen potentiell geeignet ist. Denn eine solche Software ist am zukunftsträchtigsten und erspart Ihnen ggf. eine Menge Folgekosten.

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