Öffentlicher Sektor & Kommunen: Klare Orientierung und Barrierefreiheit
In Rathäusern und Verwaltungsgebäuden (wie beispielsweise im Rathaus Bochum) treffen täglich unterschiedlichste Bürgerinnen und Bürger auf komplexe Behördenstrukturen. Hier steht die stressfreie Lenkung im Vordergrund:
- Barrierefreiheit (Zwei-Sinne-Prinzip): Digitale Wegeleitsysteme müssen so konzipiert sein, dass sie auch für Menschen mit Einschränkungen problemlos nutzbar sind. Dazu gehören unter anderem höhenverstellbare Touch-Ebenen für Rollstuhlfahrer, kontrastreiche Darstellungen sowie die Einbindung leicht verständlicher Symbolik.
- Anbindung an Bürgerleitsysteme: Durch die Schnittstellenanbindung an Ticket- und Aufrufsysteme werden Bürger gezielt von der Anmeldung über den Wartebereich bis zum zuständigen Sachbearbeiter geleitet.
Gesundheitswesen & Kliniken: Belastung reduzieren durch Orientierung
In Krankenhäusern herrscht für Patienten und Angehörige oft eine emotionale Ausnahmesituation. Ein unübersichtliches Wegenetz verstärkt das Orientierungsbewusstsein negativ und führt zu Verzögerungen im Betriebsablauf.
- Farbcodierung & Orientierungspunkte: Die digitale Wegeleitung arbeitet mit klaren Farbzonen, die sich im Gebäude physisch wiederfinden.
- Entlastung des Personals: Wenn Besucher den Weg zu Stationen, Funktionsräumen oder Ambulanzen selbstständig finden, wird das medizinische Personal spürbar von Suchfragen entlastet.