Das ist der „Instagram-Faktor“ für das Büro. Wenn ein Mitarbeiter im Vorbeigehen die Info erfassen kann, haben wir gewonnen. Sobald er stehen bleiben und „lesen“ muss, ist das System zu langsam, zu vollgestopft oder schlecht strukturiert.
Das Problem ist oft: Wir laden zu viele Informationen auf den Screen. Wir wollen das Firmenlogo groß haben, wir wollen Wetterdaten, wir wollen RSS-Feeds, wir wollen die aktuellen Börsenkurse. Stop! Ein Türschild hat einen einzigen Zweck: Orientierung. Alles, was nicht direkt mit dem Raum oder dem Meeting zu tun hat, stört den Prozess.
Wir arbeiten mit Click-Zählern und Heatmaps, um genau auszuwerten: Was wird genutzt? Wenn nach einem Monat niemand auf den „Wiki“-Button klickt, fliegt er raus. Wir „zwingen“ das Gehirn des Betrachters nicht zur Aufnahme von Müll, sondern wir servieren die Information so, dass sie intuitiv aufgenommen wird. Das ist keine Grafikarbeit. Das ist Kommunikations-Architektur. Wer das versteht, baut keine Schilder, die dekorativ herumstehen, sondern Systeme, die den Arbeitsfluss im Büro unterstützen.